Nur nach dem Leistungsprinzip? @ Feb 2013
Unbewusste Voreingenommenheit verhindert Karrieren

Bei der Entwicklung und Förderung von Talenten in Unternehmen gilt das Leistungsprinzip. Im Rahmen von aufwendigen Prozessen und Programmen werden die besten und geeignetsten Talente identifiziert und den Talent-Pools zugeordnet. Allerdings lenkt unbewusste Voreingenommenheit ("unconscious bias") regelmäßig den Fokus von der eigentlichen Leistung ab. Untersuchungen zufolge verzerren verinnerlichte, oft unerkannte und daher resistente Stereotypen bei den Führungskräften und selbst bei Personalerinnen und Personalern die Beurteilung von Potenzialen. Der wirtschaftliche Schaden für das Unternehmen ist, dass Leistungs-Talente schlichtweg übersehen wurden. Als Beispiel sei hier der Vertriebsleiter genannt, der eine Frau nicht auf die Führungsposition versetzte, weil er die Frau als "zu emotional für diesen harten Job" empfand. Die Frau verließ das Unternehmen und übernahm kurze Zeit später die Vertriebsleitung bei einem anderen Unternehmen - mit großem Erfolg.

Unbewusste Voreingenommenheit unterstellt kein diskriminierendes Verhalten. Die getroffenen Entscheidungen werden von den Verantwortlichen mit bestem Gewissen vertreten. Daher liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, bei Führungskräften das Bewusstsein für die eigene Voreingenommenheit zu schärfen und diese möglichst zu eliminieren. In Workshops haben Führungskräfte die Möglichkeit zur Reflektion der eigenen Voreingenommenheit und erfahren, wie dieses Phänomen ausgeschaltet werden kann. Nur so kann sich ein Unternehmen sicher sein, die besten Talente nach dem zu Leistungsprinzip zu identifizieren und einzusetzen.

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