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Feb 2012
Immer mehr DAX-30-Unternehmen nutzen Diversity Management
Der Trend zur Vielfalt setzt sich weiter durch. Immer mehr Studien zeigen, das mehr und mehr Unternehmen sich mit dem Thema Diversity Management auseinander setzen; nach einer neuesten Studie sollen 23 der DAX-30-Unternehmen aktiv Diversity Management betreiben. Vor einem Jahr waren es noch 16.

So setzte sich trotz der populistisch befeuerten Diskussion um die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Vorbehalten gegenüber der Frauenquote eine Erkenntnis durch: Die Wertschätzung und Einbeziehung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlt sich für diese und das Unternehmen aus.

Für ihr Diversity Management bestimmen die Unternehmen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte. Am stärksten berücksichtigt werden vor allem "Frauenförderung" bzw. "Gender". 26 Unternehmen sind hier aktiv. Erfolgreiches Diversity Management aber muss als ganzheitlicher Ansatz begriffen werden - und in dieser Hinsicht wird sich die Unternehmenskultur insgesamt noch ändern müssen: Sie sollte die Wertschätzung aller Mitarbeitenden beinhalten, um tatsächlich zu dauerhaften Verhaltensänderungen und langfristigem wirtschaftlichen Erfolg zu führen.

Denn immer deutlicher zeichnet sich ab, dass Diversity Management mehr ist als ein Programm zur Stärkung sozialer Verantwortung. Als nachhaltige Strategie prägt es die Unternehmenskultur und macht diese fit für den Wettbewerb, indem sie die Stärken und individuellen Talente seiner Mitarbeiter optimal nutzt.

Stichpunkt Frauenquote. Ins öffentliche Bewusstsein rückt das ThemaÖffentlich wahrgenommen wird Diversity Management vor allem im Zusammenhang mit der Diskussion um Frauen in Führungspositionen. Das liegt vor allem am zunehmenden politischen Druck: Die Bundesministerin Kristina Schröder will deutsche Unternehmen verpflichten, bis 2013 den Frauenanteil in Vorständen und Aufsichtsräten zu verdreifachen. Richtungsweisen wird in diesem Zusammenhang sein, wie die DAX 30-Unternehmen diese Vorgabe umsetzen werden. Im Oktober 2011 werden sie sich zu diesem Thema positionieren - und den Trend zur Vielfalt eventuell weiter stärken.

Hans Jablonski, Experte zu Diversity Management und Mitbegründer der Charta der Vielfalt, zählt viele der DAX-30- Unternehmen zu seiner Kundschaft. Vor allem das Thema "Gender", sagt er, habe dort aktuell hohe Priorität. "Aber die Erkenntnis reift, dass es um mehr geht, als die Repräsentation von Frauen und die Erfüllung einer Quote", so Jablonski. "Letztendlich geht es darum, herkömmliches Denken aufzubrechen und eine dauerhafte Änderung von Unternehmenskultur und Verhaltensweisen herbeizuführen."

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